Was hat euch in den ersten Jahren der Selbständigkeit besonders überrascht?
Zitat von Frederick Becker am 1. September 2026, 13:12 UhrIch habe mich vor meiner Selbständigkeit auf viele Dinge vorbereitet und versucht, möglichst viel über Steuern, Kundenakquise und Organisation zu lernen. Trotzdem habe ich schnell gemerkt, dass sich der Alltag als Selbständiger an einigen Stellen ganz anders anfühlt, als ich es vorher erwartet hatte. Manche Herausforderungen waren kleiner als gedacht, während andere Themen plötzlich deutlich mehr Zeit und Energie gekostet haben.
Was hat euch in den ersten Jahren eurer Selbständigkeit persönlich am meisten überrascht und womit hattet ihr vorher überhaupt nicht gerechnet?
Ich habe mich vor meiner Selbständigkeit auf viele Dinge vorbereitet und versucht, möglichst viel über Steuern, Kundenakquise und Organisation zu lernen. Trotzdem habe ich schnell gemerkt, dass sich der Alltag als Selbständiger an einigen Stellen ganz anders anfühlt, als ich es vorher erwartet hatte. Manche Herausforderungen waren kleiner als gedacht, während andere Themen plötzlich deutlich mehr Zeit und Energie gekostet haben.
Was hat euch in den ersten Jahren eurer Selbständigkeit persönlich am meisten überrascht und womit hattet ihr vorher überhaupt nicht gerechnet?
Zitat von Maximilian Mayer am 1. September 2026, 14:48 UhrMich hat besonders überrascht, wie viel Zeit neben der eigentlichen Arbeit für Organisation, Buchhaltung, Angebote, Rechnungen und Kommunikation draufgeht.
Am Anfang hatte ich gedacht, dass ich den größten Teil des Tages mit meiner eigentlichen Leistung verbringen würde, tatsächlich kamen aber viele zusätzliche Aufgaben dazu.Ebenfalls unerwartet war für mich, wie unterschiedlich einzelne Monate finanziell ausfallen können.
Selbst wenn insgesamt genug Aufträge vorhanden sind, fühlt sich der Umgang mit schwankenden Einnahmen ganz anders an als ein festes Monatsgehalt.Überrascht hat mich außerdem, wie wichtig Empfehlungen und persönliche Kontakte für neue Aufträge werden können.
Einige meiner besten Kundenkontakte sind nicht durch klassische Werbung entstanden, sondern über frühere Auftraggeber oder Menschen aus meinem beruflichen Umfeld.Gleichzeitig musste ich lernen, dass es manchmal sinnvoller ist, einen Auftrag abzulehnen, als jeden möglichen Kunden anzunehmen.
Mit der Zeit wurde für mich deshalb immer wichtiger, nicht nur möglichst viel zu arbeiten, sondern meine Abläufe, Preise und Kundenbeziehungen so zu gestalten, dass die Selbständigkeit langfristig funktioniert.
Mich hat besonders überrascht, wie viel Zeit neben der eigentlichen Arbeit für Organisation, Buchhaltung, Angebote, Rechnungen und Kommunikation draufgeht.
Am Anfang hatte ich gedacht, dass ich den größten Teil des Tages mit meiner eigentlichen Leistung verbringen würde, tatsächlich kamen aber viele zusätzliche Aufgaben dazu.
Ebenfalls unerwartet war für mich, wie unterschiedlich einzelne Monate finanziell ausfallen können.
Selbst wenn insgesamt genug Aufträge vorhanden sind, fühlt sich der Umgang mit schwankenden Einnahmen ganz anders an als ein festes Monatsgehalt.
Überrascht hat mich außerdem, wie wichtig Empfehlungen und persönliche Kontakte für neue Aufträge werden können.
Einige meiner besten Kundenkontakte sind nicht durch klassische Werbung entstanden, sondern über frühere Auftraggeber oder Menschen aus meinem beruflichen Umfeld.
Gleichzeitig musste ich lernen, dass es manchmal sinnvoller ist, einen Auftrag abzulehnen, als jeden möglichen Kunden anzunehmen.
Mit der Zeit wurde für mich deshalb immer wichtiger, nicht nur möglichst viel zu arbeiten, sondern meine Abläufe, Preise und Kundenbeziehungen so zu gestalten, dass die Selbständigkeit langfristig funktioniert.
Zitat von Andreas Tauber am 1. September 2026, 16:42 UhrMich hat vor allem überrascht, wie schwer es am Anfang war, wirklich Feierabend zu machen. Wenn man selbst für alles verantwortlich ist, findet man eigentlich immer noch eine E-Mail, eine Rechnung oder eine andere Aufgabe, die erledigt werden könnte. Ich musste deshalb erst lernen, feste Arbeitszeiten und Grenzen einzuhalten. Auch Rücklagen waren für mich viel wichtiger, als ich vor der Gründung gedacht hatte, weil Ausgaben und Einnahmen nicht immer planbar sind. Nach ein paar Jahren wurde vieles entspannter, weil ich meine Kosten, Kunden und saisonalen Schwankungen deutlich besser einschätzen konnte.
Mich hat vor allem überrascht, wie schwer es am Anfang war, wirklich Feierabend zu machen. Wenn man selbst für alles verantwortlich ist, findet man eigentlich immer noch eine E-Mail, eine Rechnung oder eine andere Aufgabe, die erledigt werden könnte. Ich musste deshalb erst lernen, feste Arbeitszeiten und Grenzen einzuhalten. Auch Rücklagen waren für mich viel wichtiger, als ich vor der Gründung gedacht hatte, weil Ausgaben und Einnahmen nicht immer planbar sind. Nach ein paar Jahren wurde vieles entspannter, weil ich meine Kosten, Kunden und saisonalen Schwankungen deutlich besser einschätzen konnte.
